Nicole Kuchenbecker

Verständnis füreinander fängt schon heute an

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Vereins eben im Leben e.V.

Können Sie sich vorstellen wie es ist, wenn man die einfachsten Dinge vergisst? Seinen Schlüssel beispielsweise nicht mehr findet? Vielleicht ja.

Aber können Sie sich vorstellen, wie schlimm es ist, seine Lieben zu vergessen? Seinen Partner, die eigenen Kinder oder auch Enkelkinder? Nicht mehr zu wissen, wer diese Menschen, die einem eigentlich so nahe stehen, eigentlich sind. Wieviel Zeit man mit ihnen verbracht hat? Und wie schlimm muss es wohl erst für die Kinder sein, die von den eigenen Großeltern nicht mehr erkannt werden – und nicht wissen warum?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich der Verein im Rahmen des Projektes „Was ist bloß mit Opa los?“. Denn hier dreht sich alles um das Thema Demenz und wie gehe ich mit dieser Diagnose in der Familie um. Dabei legt eben im Leben den Schwerpunkt auf die Aufklärung und Begleitung von Kindern und deren Eltern.

„Was ist bloß mit Opa los?“ – bietet Kindern ab einem Alter von vier Jahren einen Workshop an. Dazu gehen wir in Kindergärten und informieren spielerisch zur Krankheit, dem Verlauf und einem möglichen Umgang. Materialien wie ein Gehirnpuzzle, Knete oder auch Bilderbücher helfen uns, die Kinder zu stärken und sie für einen ersten Umgang mit der Krankheit zu rüsten.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie auch hier in unserem ebenimLeben-Flyer.

Gänsehaut-Moment

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Gänsehaut-Moment ! Wir haben unsere erste Urkunde! Stolz wie Bolle sind wir! Gestern erhielten wir von Dagmar Hirche, Vorstandsvorsitzende von Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg, eine Urkunde für den dritten Platz des bundesweiten Wettbewerbs „Erfahrung entdeckt Entdecker“ für unser Projekt: „Was ist bloß mit Opa los?“ Diese Urkunde bekommt jetzt einen Ehrenplatz und wir sagen DANKE!

Achtung: Baustelle! ebenimleben.com wird hübsch gemacht

Baustelle

Achtung: Baustelle! Neue Infos, viele Fotos – eben im Leben baut seine Homepage um. Foto: Kuchenbecker

Es ist Zeit – der Frühlingsputz steht an. Und daher bekommt unsere Homepage ebenimleben.com auch eine komplette Überarbeitung. Da wir aber nicht auf die vielen wertvollen Informationen verzichten wollen, werden die Seiten Stück für Stück in den kommenden Wochen umgebaut.

Im Anschluss daran, darf man sich auf viele, verschiedene Interaktionen mit dieser Seite freuen. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an Fotos, einen neuen Platz für aktuelle Nachrichten rund um das Thema Alzheimer sowie ausführliche Informationen rund um unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“.

Wir bitten schon jetzt um Verständnis, wenn das eine oder andere mal die Seite beim Aufruf nicht 100 prozentig funktionieren sollte. Kurze Nachricht an uns, wir versuchen Fehler schnellstmöglich auszubügeln. Natürlich freuen wir uns über jede Anregung, Inspirationen, Wünsche oder einfach nur mal ein kleines Lob. (nk)

Bist du dabei? – Konfetti-Parade auch mit eben im Leben

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Wie wichtig es ist, auf die Thematik Demenz hinzuweisen, zeigen die neuesten WHO-Zahlen, die in dieser Woche veröffentlicht wurden. Demnach sind heute bereits weltweit 47,5 Millionen Menschen erkrankt; 2030 wird die Zahl noch auf 75,6 Millionen Erkrankte ansteigen. Darum sollte man auch Gesicht zeigen – wir von eben im Leben, Claudia Unruh und Nicole Kuchenbecker, tun es bei der Konfetti im Kopf-Parade in der Hamburger Innenstadt.

Wer dabei sein möchte, sollte sich am Sonnabend, 21. März, um 10.30 Uhr am Heidi-Kabel-Platz einfinden. Von da aus geht es los – quer durch die Innenstadt, Richtung Kirchenallee, Steintorbrücke, Mönckebergstraße, Rathausmarkt. Im Anschluss findet eine Kundgebung am Rathausmarkt bis etwa 13 Uhr statt.

Alle Infos zu der Veranstaltung gibt es bei uns auch auch der Facebook-Seite www.facebook.com/ebenimleben oder auch live, direkt von der Parade über Twitter www.twitter.com/MedPR.

Wer uns direkt live erleben will, darf das erste Barcamp zum Thema Demenz nicht verpassen. Auch wir werden unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ dort als Session-Beitrag vorführen. Dazu haben wir Opa-Sterntaler und unser Gehirn mit dabei.

 

Kita-Workshops, Aktivoli-Messe und Großveranstaltung – ein Ausblick auf 2015

Kleeblatt-6Ein Jahreswechsel bringt immer neue Hoffnungen, gute Vorsätze und Wünsche mit sich. Was haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen? Obwohl das Jahr bereits einige Tage alt ist, stellen wir uns vom eben im Leben-Team gerne noch diese Frage. Und die Antwort darauf ist einfach –  viel!

Der Terminkalender des eben im Leben-Teams füllt sich: Die Aktivoli-Börse im Februar, ein Flohmarkt im Mai und ein großes Fest für Kinder und Senioren gemeinsam mit anderen Vereinen im September. Dazwischen viele bunte „Was ist bloß mit Opa los?“-Workshops mit Kindern, die Organisation einer Fotoausstellung, die Ende 2015 auf den Weg gebracht werden soll. Dann sind da noch die einen und anderen Anträge, die geschrieben werden wollen.

Auch die öffentliche Darstellung wird 2015 etwas abgewandelt – denn wir möchten noch persönlicher werden. Dafür wird es neue Infobroschüren geben und wir werden uns noch präsenter den Hamburger Kitas zeigen. Außerdem stehen Kooperationen mit anderen Verbänden sowie die Mitgliederwerbung in eigener Sache an.

Für einen jungen Verein ist das ziemlich viel. Aber wer nicht wagt, der nichts erreicht. Und wenn man einen Rückblick auf unsere ersten sechs Monate wagt, dann kann man schon ein wenig stolz sein. Immerhin dürfen wir auf zwei große Veranstaltungen im Rahmen der Hamburger Demenzwoche im September 2014 blicken. Dann war da noch der Online-Voting-Wettbewerb von RWE, bei dem wir Dank einer tollen Community den 15. Platz gemacht und somit ein Preisgeld erhalten haben haben. Auch vergessen wir unsere 600 Facebook-Freunde nicht, die sich innerhalb von sechs Monaten gefunden haben. Toll ist auch, wie das Blog hier angenommen wird. Klar, 34 Beiträge innerhalb eines Jahres ist nicht die Welt, aber 6700 Besucher von Mai bis Dezember schon. Wir glauben auch, dass Bilder mehr als Worte sagen und mit insgesamt 195 Fotos sind wir schon ganz gut im Rennen. Doch in diesem Jahr wollen wir mehr: Mehr Fotos, mehr Besucher und auch auch mehr tolle Tage. Immerhin besuchten uns im vergangenen Jahr an unserem besten Tag 176 Besucher innerhalb von 24 Stunden.

Ob wir diese Marken wirklich knacken werden, ist nicht wichtig. Es kommt 2015 darauf an, dass wir MACHEN statt Planen, dass wir vielen Kindern Wege aufzeigen, mit einer Demenzerkrankung in der Familie gut und selbstsicher umzugehen. Dass wir Ansprechpartner für sie sind, aber auch für Eltern und Kindertageseinrichtungen. Kurz gesagt: Dass wir einfach einen guten Job machen. (nk)

Weihnachtszeit ist Spendenzeit

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Zeig Herz und spende für Menschen und Dinge, die Dir wichtig sind. Foto: Kuchenbecker

 

Es ist eine Zeit angekommen, die bringt neben großer Freude auch Leid, Einsamkeit und einen kleinen Funken auf Hoffnung und Miteinander. In keinem anderen Monat sind Menschen so einsam wie im Dezember. Mit Geld kann man sich vieles kaufen, doch Liebe, Glück, einen Menschen an seiner Seite sind mit nichts auf der Welt zu bezahlen.

Der Dezember ist ein dunkler Monat. Ein Monat, den man gerne vergessen möchte, ist man allein, hat man keine Familie, mit der man das Lichtermeer in unseren Städten genießen kann. Wenn man vergisst, wird man auch vergessen. Oftmals. Nicht immer.

In diesem Monat sind wir von eben im Leben e.V. besonders in Gedanken bei den Menschen, die sich für ihre pflegebedürftigen Verwandten einsetzen und ihnen zur Seite stehen. Ihnen wollen wir unsere Aufmerksamkeit, diesen Text spenden. Und daran erinnern, dass der Rückhalt in der Familie liegt. Denn das durften wir in den vergangenen Monaten auch selbst immer wieder erfahren.

Der Dezember ist der Monat, in dem jeder Verein noch einmal auf sich aufmerksam macht und um Spenden bittet. Das tuen wir auch. Denn auch wir brauchen Hilfe bei der Durchführung unserer Projekte. Momentan wird die Vereinsarbeit komplett ehrenamtlich abgedeckt. Doch will ein Verein wachsen, so braucht es viel Fingerspitzengefühl, etwas Geduld und viele helfende Hände. Das geht nicht ohne Zeit-, Sach- oder auch Geld-Spenden.

Bildschirmfoto 2014-12-01 um 14.41.02Darum haben wir uns entschlossen, neue Wege zu gehen: Wir nehmen beispielsweise bei der Stiftung Sonnenseite mit unserem Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ teil. Hier kann man täglich für uns mit einem kleinen Klick seine Stimme spenden. Wenn wir genügend Stimmen zusammen bekommen, beschert uns das einen Geldregen für unsere Workshop-Arbeit mit Hamburger Kindergärten. Im Detail funktioniert das so:

Auf diesen Link https://www.made-inandfor-germany.de/project/deeplink/id/95 klicken und auf voten gehen. Mehr ist nicht zu tun. Und das kann man täglich machen . . . Wer spendet regelmäßig zwei Minuten seiner Zeit für unser Projekt?

Wir nehmen noch weitere Angebote wahr: Wer beispielsweise online shoppen geht, kann für uns spenden, ohne selbst dafür Geld in die Hand zu nehmen. Das geht bei Gooding ganz einfach. Ein kurzer Leitfaden dazu:

  1. https://www.gooding.de/organization/eben-im-leben-e-v-28500 anklicken
  2. Rechts unten blaues Feld unter „Finanziell unterstützen“ das Feld „Auswählen für Prämieneinkauf“ anklicken – eben im Leben e.V. leuchtet auf.
  3. Dann oben 1. Schritt „Wähle Deinen Shop aus“ anklicken und einfach unter Suche den gewünschten Shop auswählen-Shop anklicken
  4. Jetzt ist alles ausgewählt und man kann normal bestellen.

Unserem Verein wird dann im Anschluss eine Prämie gutgeschrieben.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten Gutes zu tun. Wir werden hier nach und nach so einiges vorstellen, an dem wir auch beteiligt sind oder sein werden. Wer auf all diese Möglichkeiten verzichten möchte uns aber dennoch helfen möchte, der spricht einfach gut über uns und unsere Arbeit. Je mehr Menschen erfahren, wie wir Kindern und Familien im Umgang mit einer Demenzerkrankung unterstützen, desto mehr freuen wir uns.

Übrigens: Auch wir spenden regelmäßig, denn wir unterstützen beispielsweise das Projekt von Pastor Gunnar Urbach „Gewaltfreiem Leben ein Zuhause geben“ mit unserem Klick bei der Stiftung Sonnenseite. Und das bei jeder nur möglichen Gelegenheit. Das ist ein wichtiges Projekt für Hamburg und Schleswig-Holstein gleichermaßen: Hier finden Frauen und Kinder ein kurzfristiges Zuhause wenn es nötig ist. Und wir brauchen dieses neue Frauenhaus. Darum: Wer mag, der klickt auch hier einfach mit. Es kostet Sie doch nur ein klicken.

Opa Hermann sammelt Geld für Workshops in Kindergärten

rig set up skined baked animation.0020Kennen Sie eigentlich schon Opa Hermann? Das ist der neue „Gabber“ und der sammelt für unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ im November Geld. Das ist eine wichtige Sache, denn nur mit viel Unterstützung können wir Hamburger Kinder das Thema Demenz mit unserem Kita-Workshop näher bringen. Darum freuen wir uns, dass der Verein eben im Leben e.V. die neue Charity of the Month von iGab ist.

Einen Monat lang sammeln Claudia Neumann und Sabine Hutchison-Leidel mit ihrer App Geld für unsere Arbeit. Und jeder, der ein Smartphone hat, kann mitmachen. Man braucht sich nur die App runterladen und schon geht es los: Lassen Sie Opa Hermann sprechen.

„Uns ist es wichtig, dass wir mit unserer Arbeit soziale Projekte unterstützen“, erklären die iGab-Geschäftsführerinnen Claudia Neumann und Sabine Hutchison-Leidel, „und mit dem Herunterladen unserer Charity-App kann jeder Einzelne dazu beitragen.“ Und wie das ganz genau funktioniert, kann man Schritt für Schritt auf der Homepage nachlesen. 25 Prozent des Download-Preises gehen automatisch an den Verein und werden für ein lokales Projekt in Langenhorn genutzt.

Wer nicht den Umweg über das Smartphone wählen möchte, kann uns natürlich auch direkt mit einer Zeit- oder Geldspende unterstützen.

Wir freuen uns über jede Hilfe und sagen Danke!

 

Sollte nicht jeder Tag ein Oma-Tag sein?

Wir lieben Omas und Opas und danken ihnen für ihre Hilfe und Zeit, die sie mit uns gemeinsam verbringen. Foto: Kuchenbecker

Wir lieben Omas und Opas und danken ihnen für ihre Hilfe und Zeit, die sie mit uns gemeinsam verbringen. Foto: Kuchenbecker

Brauchen wir wirklich ein festes Datum, um den Großeltern einmal „Danke“ zu sagen? Ja, wahrscheinlich. Warum sonst gibt es neuerdings immer am zweiten Oktober-Sonntag den Oma-Tag?

Für alle Skeptiker: Ja, es gibt ihn wirklich. In einer Pressemitteilung informierte man uns über den Oma-Tag. Einen Tag, an dem man sich bei Oma bedanken darf. Wen wundert es, dass die Pressemitteilung von einem Blumenhändler stammte? Das weckte aber trotzdem unsere Neugier, denn ehrlich, von so einem Tag hatten wir bis dato auch noch nichts gehört.

Aber es gibt ihn durchaus und er ist – wie einige Kritiker vermuten könnten – keine Erfindung eines Blumenhändlers um das eigene Geschäft anzukurbeln. Es ist vielmehr eine amerikanische Erfindung, die bereits aus dem Jahre 1973 stammt. Denn in den USA rief Marian McQuade den „Grandparents Day“ ins Leben. Sie wollte erreichen, dass Senioren in Heimen öfter von ihren Kindern und Enkelkindern besucht werden. Was in West Virginia begann endete 1978 im Weißen Haus, als man Marian McQuade einen Nationalfeiertag für ihr Engagement schenkte.

Doch der Gerechtigkeit halber sollte der Tag auch bei uns lieber „Großeltern“-Tag heißen, denn so wie Omas setzen sich auch Opas für das Wohl der Kinder und Enkel ein. Sie unterstützen Familien, passen auf die Kinder auf und sind eine wertvolle, bereichernde Stütze, wenn es um Erfahrungen geht. Auch, wenn früher vieles anders war, eines bleibt bei jedem Zeitwandel gleich – die Liebe für die Familie. Und genau darum sollte es gehen. Nicht nur an einem bestimmten Tag im Jahr, sondern täglich.

Für uns ist jeder Tag ein Oma- und Opa-Tag. Denn wir plädieren für ein respektvolles Miteinander, mit Geduld und einer großen Portion Liebe.

Und auch wenn es noch ein bisschen befremdlich und neu ist, werden auch wir in diesem Jahr beim Oma-Tag mitmachen und Oma mal mit etwas Schokolade für ihre Hilfseinsätze danken. Und dann darf Opa natürlich auch mitnaschen . . .

Unser „Leben mit Demenz in Hamburg“ hat viele Gesichter

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Ilse (94) freute sich über einen fröhlichen, bunten und lauten Nachmittag bei der Charity-Veranstaltung zu „Was ist bloß mit Opa los?“. Foto: Kuchenbecker

Die Aktionswoche „Leben mit Demenz in Hamburg“ ist vorbei – geblieben sind schöne Erinnerungen, viel Presserummel und eine glückliche Ilse.

Monatelang haben wir für unsere zwei Aktionen im Rahmen der Demenzwoche geschuftet. Ehrenamtlich, versteht sich. Kinder, Job und Haushalt noch so nebenbei gemacht. Es gab Streit, es gab Tränen und viele schlaflose Nächte. Aber als Ilse (94) zu Roberto Blancos Gesang tanzte, schien die Welt einen Augenblick lang still zu stehen. Ilse ist an einer Form von Demenz erkrankt. In diesem Moment war sie wieder jung, frisch und alle Ängste dieses Lebens schienen wie weggeblasen. Als Schauspieler Jan Leyk dann noch ein selbstgebasteltes Herz an die Seniorin verschenkte, schien ihre kleine Welt komplett glücklich zu sein. Und unsere auch.

Diese Erinnerungen werfen einen glamourösen Blick auf eine Demenz-Woche, die uns vor so manche Herausforderung stellte. Nur durch einen großen Auflauf an Prominenten haben wir den Sprung vom Status „unbekannt“ bis in die Mopo geschafft. Auch andere Medien berichteten, doch eine komplette (!) Seite der Hamburger Morgenpost für das Thema Demenz zu erhalten, ist unbeschreiblich. Denn mal ehrlich: Das Thema ist weder sexy noch kann man damit eine große Leserschaft in seinen Bann ziehen.

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Für Kinder und Senioren: Auf dem Langenhorner Marktplatz wurde gesungen, gelesen, gespielt und eine Menge Spaß gemeinsam gehabt. Foto: Kuchenbecker

Wer uns bei all dem Hype die Bodenständigkeit bereits aberkannt hatte, erlebte uns auf dem Marktplatz in Langenhorn von einer ganz anderen, einer unspektakulären Seite. Hier spielten wir mit Senioren und Kitakindern an unterschiedlichen Stationen Entenangeln, Mensch ärger dich nicht oder am Glücksrad. Denn Sinn war, die Generationen zusammenrücken zu lassen, sich näher zu kommen. Musiker Peter Maiwald schmetterte ein Kinderlied nach dem anderen und verzauberte unsere Sänger aus dem Seniorenzentrum Röweland. Ein toller Act: Selbstgebastelte Papierhüte zierten die Köpfe aller großen und kleinen Sänger bei „Mein Hut, der hat drei Ecken“. Alle Besucher stimmten mit ein. Autorin Uticha Marmon las zudem aus ihrem Buch „Als Opapi das Denken vergaß“.

Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, Angelika Tumuschat-Bruhn aus der Gesundheitsbehörde und auch Pastor Tobias Götting, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Hamburg, waren unsere Gäste und machten beim bunten Treiben auf dem Marktplatz mit. Sie sangen, sie spielten – so, wie wir es uns gewünscht hatten.

Es war eine anstrengende Woche. Eine laute, bunte, glitzernde, mühevolle, tolle, unbeschreibliche Woche. Für uns überschlugen sich die Ereignisse. Es kommt ja schließlich nicht täglich vor, dass sich ein Hollywood-Star für das Projekt engagieren will. Diesen Deal fädelte mal eben mühelos unsere neue Botschafterin Model Hannah Bellmann ein. Und weitere  Aktionen warten schon. Ideen gibt es viele. Was sich umsetzen lässt, wird sich zeigen. Nur soviel schon vorab gesagt: Im November wird es eine Charity-Aktion für uns geben. Die ersten Bande dafür sind bereits geknüpft. Doch bis dahin wartet eine Versteigerung von Dan Aykroyds exklusiver Schädel-Flasche auf uns und der eine oder andere Blumenstrauß wird auch noch überreicht.

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Waren in Langenhorn mit dabei: Bezirksamtsleiter Harald Rösler, Angelika Tumuschat-Bruhn von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und Tobias Götting, Pastor der Ansgar-Gemeinde Langenhorn und Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V.(r). Foto: Kuchenbecker

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei allen bedanken, die uns in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Angefangen beim Bezirksamt Hamburg-Nord, dem Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten hier ganz im Besonderen dem stellvertretenden Hoteldirektor Raimund Schied, Frau Schnaitmann und Frau Rüsch, dem Hamburg Airport, der Steg, myToys, selecta, Ravensburger, Tom Tailor, Samsonite, Herrn Uhlemann und der Filibox sowie der Nachbarschaftsgruppe NASE Fuhlsbüttel und all den helfenden Händen, die im geheimen agierten. Außerdem dem vielbeschäftigten Geschäftsführer von AIDA Entertainment Borris Brandt, der in seiner Freizeit das Event im Vier Jahreszeiten moderierte.

Ein besonderer Dank geht auch an das Stiftungsteam der HSH Nordbank mit Frau Krzykowski und Herrn Schepers für die insprierende Begleitung.

In unserer Bildergalerie lassen wir unser Charity-Event „Was ist bloß mit Opa los?“ und auch „Was ist bloß mit Opa los? – wir spielen“ vom Langenhorner Marktplatz noch einmal visuell Revue passieren.

Model Hannah Bellmann unterstützt den Verein eben im Leben

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eben im Leben freut sich über seine neue Botschafterin: Model Hannah Bellmann unterstützt die Arbeit des Vereins und setzt sich für die Stärkung von Kindern in Projekten mit dem Schwerpunkt Demenz ein. Bellmann weiß wie es ist, wenn Kinder miterleben müssen, wie ein naher Angehöriger an einer Form von Demenz erkrankt. Das Model: „Diese Krankheit frisst einen förmlich auf.“ Auch Hannah Bellmann musste diese schmerzhafte Erfahrung machen.

 

Beauty14„Ich bin Botschafterin, weil eben im Leben nicht die Hände ausstreckt und nach materiellen Spenden bettelt, sondern durch präventive Arbeit und entsprechende Events für reine Aufmerksamkeit plädiert und soziale Missstände thematisiert, die Klassen- und Herkunftsunabhängig sind.
Unterstützung kommt dann ins Spiel, wenn man das versteht, was andere aufzeigen. Und die Unterstützung die dann kommt, kommt vom Herzen. Dann ist man genau bei eben im Leben angekommen. Ich tue das. Aus vollem Herzen.“

Hannah Bellmann

 

eben im Leben e.V. wurde im Juni 2014 gegründet. Mit dem Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ bringen die Vereinsgründerinnen Claudia Unruh und Nicole Kuchenbecker Kindern ab vier Jahren das Thema Demenz näher. An drei aufeinanderfolgenden Projekttagen erfahren Kinder spielerisch alles Wissenswerte zum Thema Demenz und den Umgang mit der Erkrankung. So werden sie gestärkt, um für einen möglichen Demenzfall in der Familie gerüstet zu sein.

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