Kinderprojekt

Verständnis füreinander fängt schon heute an

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Vereins eben im Leben e.V.

Können Sie sich vorstellen wie es ist, wenn man die einfachsten Dinge vergisst? Seinen Schlüssel beispielsweise nicht mehr findet? Vielleicht ja.

Aber können Sie sich vorstellen, wie schlimm es ist, seine Lieben zu vergessen? Seinen Partner, die eigenen Kinder oder auch Enkelkinder? Nicht mehr zu wissen, wer diese Menschen, die einem eigentlich so nahe stehen, eigentlich sind. Wieviel Zeit man mit ihnen verbracht hat? Und wie schlimm muss es wohl erst für die Kinder sein, die von den eigenen Großeltern nicht mehr erkannt werden – und nicht wissen warum?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich der Verein im Rahmen des Projektes „Was ist bloß mit Opa los?“. Denn hier dreht sich alles um das Thema Demenz und wie gehe ich mit dieser Diagnose in der Familie um. Dabei legt eben im Leben den Schwerpunkt auf die Aufklärung und Begleitung von Kindern und deren Eltern.

„Was ist bloß mit Opa los?“ – bietet Kindern ab einem Alter von vier Jahren einen Workshop an. Dazu gehen wir in Kindergärten und informieren spielerisch zur Krankheit, dem Verlauf und einem möglichen Umgang. Materialien wie ein Gehirnpuzzle, Knete oder auch Bilderbücher helfen uns, die Kinder zu stärken und sie für einen ersten Umgang mit der Krankheit zu rüsten.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie auch hier in unserem ebenimLeben-Flyer.

3B Scientific hilft uns aus

Christine Wurst von 3B Scientific stellt Nicole Kuchenbecker (r.) ein Modell für das Projekt "Was ist bloß mit Opa los?" zur Verfügung.

Christine Wurst von 3B Scientific stellt Nicole Kuchenbecker (r.) ein Modell für das Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ zur Verfügung. 

Ich war heute an einem ganz besonderen Ort. Zumindest wenn man Medizin studiert (hat), ist dieses Plätzchen wie ein Paradies. Denn hier gibt es alles, von Stan, Max bis zu Leo (alles tolle Skelette in Lebensgröße), Herzen, Verdauungssysteme oder auch einen kompletten Torso. Ich habe heute den Showroom von 3B Scientific besucht. Denn das Hamburger Unternehmen mit Sitz in Lohbrügge hilft uns bei unserem Piloten „Was ist bloß mit Opa los?“. Ich durfte mir etwas abholen, dass wir morgen bei unserem Piloten sehr gut gebrauchen können. Wer errät, was es ist? Christine Wurst von 3B Scientific hat es möglich gemacht, dass wir ein siebenteiliges Modell mit in den Kindergarten nehmen können. Nun können die Kita-Kids sich einen kompletten Kopf mal aus der Nähe ansehen und vor allen Dingen auch auseinander nehmen. Die Modelle sind so robust, da brauchen wir keine Angst zu haben das kleine Kinderhände etwas beschädigen. Und zum erklären und herausfinden sind sie bestens geeignet. Wir danken schon jetzt dem Team von 3B Scientific für die tolle Unterstützung. (nk)

Gehirn gesucht – ich hab meines leider verlegt

Sobotta und Schiebler lassen grüßen. Etwas eingestaubt – mein Wissen und auch die Literatur dazu.

Sobotta und Schiebler lassen grüßen. Etwas eingestaubt – mein Wissen und auch die Literatur dazu. Foto: Kuchenbecker

Die Visitenkarten sind bestellt. Juhu. Wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Claudia und ich sind zuversichtlich, dass unser Pilotprojekt in der kommenden Woche gut ankommen wird.

Die Kita haben wir zumindest gefunden. Der Ablaufplan für drei Tage rund um die Demenz steht. Sogar die Referentin Stefanie Liersch von der Hamburgischen Brücke hat zugesagt. Jetzt kann es eigentlich losgehen. Aber unsere Materialien fehlen noch: Ich habe mein Gehirn nämlich verkauft oder verlegt. So genau weiß ich das leider nicht. Warum Claudia das so zum Lachen bringt, weiß ich nicht. Naja, die Rede ist von dem tollen Modell, das ich während meiner Studienzeit bei mir beherbergte. Jetzt müssen wir wohl ein neues besorgen. Aber das Internet bietet ja die eine und andere Möglichkeit. Und an den Malvorlagen bin ich auch schon dran. Und auch meine Anatomiebücher sind schon entstaubt.

Claudia übernimmt das Briefing der Referentin. Schließlich sollen die 10 Kinder ja auch unterhalten werden und nicht immer nur selbst was machen müssen. Überfordern wollen wir die Kita-Kids ja nicht. Auf die Rückmeldung der Leitung bin ich ja auch gespannt. Ob sie so einen detaillierten Ablaufplan schon jemals gesehen hat? Da merkt man, dass in Claudia und mir 15 Jahre TV-Produktions-Arbeit stecken. Da geht auch nix ohne genauen Ablaufplan. Ob man sich dann allerdings daran hält, steht auf einem ganz, ganz anderen Blatt. Gerade mit den Kindern. Denn eines ist bei unserem Projekt wichtig: Wir wollen gemeinsam eine tolle Zeit haben, etwas lernen und uns gemeinsam mit einem wichtigen Thema auseinandersetzen.

Wir warten es mal ab. Und in Kürze werden die schönsten Fotos von unserem Pilotprojekt hier zu sehen sein. (nk)

Unsere erste Erwähnung in der Öffentlichkeit

Claudia Unruh mag Ahrensburg und eben im Leben.

Hurra, jetzt sind wir mit unserem Projekt so richtig öffentlich. In der aktuellen Ausgabe von Hamburg Flughafen wird Claudia Unruh vorgestellt – und so ganz beiläufig unser Projekt eben im Leben. Als dieser Artikel in Arbeit war, steckte das Projekt noch in den Kinderschuhen. Daher wurde es nur zaghaft erwähnt.

Das ist jetzt anders. In der kommenden Woche starten wir unseren Piloten mit einem Kindergarten aus Barmbek.

Drei Tage lang werden sich zehn Kinder mit dem Thema Demenz auseinandersetzen. Auf ganz unterschiedliche Arten; spielerisch, künstlerisch, kreativ und auf ihre ganz persönliche Weise. Wir und auch die Kindergartenleitung sind gespannt wie die Kids mit dieser Thematik umgehen werden. (nk)

Soeben online und schon beim Ideenwettbewerb beworben

Bildschirmfoto 2014-02-28 um 11.22.31So macht man das. Alles läuft noch etwas drunter und drüber. Denn wir stecken noch voll in den Vorbereitungen zu unserem gemeinsamen Baby – dem „eben im Leben“ Projekt für Kinder. Unser Ziel ist es, Kinder ab dem Kita-Alter die Krankheit Demenz näher zu bringen und sie für Menschen, die bereits davon betroffen sind, zu sensibilisieren. Unser Projekt ist neu, denn wir wagen etwas, wovor andere sich scheuen: Wir lassen die Kinder mitreden.
Und da wir zu unserem Projekt stehen, haben wir uns soeben für den Ideenpreis der Stadt Hamburg beworben. Jetzt heißt es also ganz feste Daumen drücken.