Hamburg

Verständnis füreinander fängt schon heute an

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Vereins eben im Leben e.V.

Können Sie sich vorstellen wie es ist, wenn man die einfachsten Dinge vergisst? Seinen Schlüssel beispielsweise nicht mehr findet? Vielleicht ja.

Aber können Sie sich vorstellen, wie schlimm es ist, seine Lieben zu vergessen? Seinen Partner, die eigenen Kinder oder auch Enkelkinder? Nicht mehr zu wissen, wer diese Menschen, die einem eigentlich so nahe stehen, eigentlich sind. Wieviel Zeit man mit ihnen verbracht hat? Und wie schlimm muss es wohl erst für die Kinder sein, die von den eigenen Großeltern nicht mehr erkannt werden – und nicht wissen warum?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich der Verein im Rahmen des Projektes „Was ist bloß mit Opa los?“. Denn hier dreht sich alles um das Thema Demenz und wie gehe ich mit dieser Diagnose in der Familie um. Dabei legt eben im Leben den Schwerpunkt auf die Aufklärung und Begleitung von Kindern und deren Eltern.

„Was ist bloß mit Opa los?“ – bietet Kindern ab einem Alter von vier Jahren einen Workshop an. Dazu gehen wir in Kindergärten und informieren spielerisch zur Krankheit, dem Verlauf und einem möglichen Umgang. Materialien wie ein Gehirnpuzzle, Knete oder auch Bilderbücher helfen uns, die Kinder zu stärken und sie für einen ersten Umgang mit der Krankheit zu rüsten.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie auch hier in unserem ebenimLeben-Flyer.

Achtung: Baustelle! ebenimleben.com wird hübsch gemacht

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Achtung: Baustelle! Neue Infos, viele Fotos – eben im Leben baut seine Homepage um. Foto: Kuchenbecker

Es ist Zeit – der Frühlingsputz steht an. Und daher bekommt unsere Homepage ebenimleben.com auch eine komplette Überarbeitung. Da wir aber nicht auf die vielen wertvollen Informationen verzichten wollen, werden die Seiten Stück für Stück in den kommenden Wochen umgebaut.

Im Anschluss daran, darf man sich auf viele, verschiedene Interaktionen mit dieser Seite freuen. Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an Fotos, einen neuen Platz für aktuelle Nachrichten rund um das Thema Alzheimer sowie ausführliche Informationen rund um unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“.

Wir bitten schon jetzt um Verständnis, wenn das eine oder andere mal die Seite beim Aufruf nicht 100 prozentig funktionieren sollte. Kurze Nachricht an uns, wir versuchen Fehler schnellstmöglich auszubügeln. Natürlich freuen wir uns über jede Anregung, Inspirationen, Wünsche oder einfach nur mal ein kleines Lob. (nk)

Bist du dabei? – Konfetti-Parade auch mit eben im Leben

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Wie wichtig es ist, auf die Thematik Demenz hinzuweisen, zeigen die neuesten WHO-Zahlen, die in dieser Woche veröffentlicht wurden. Demnach sind heute bereits weltweit 47,5 Millionen Menschen erkrankt; 2030 wird die Zahl noch auf 75,6 Millionen Erkrankte ansteigen. Darum sollte man auch Gesicht zeigen – wir von eben im Leben, Claudia Unruh und Nicole Kuchenbecker, tun es bei der Konfetti im Kopf-Parade in der Hamburger Innenstadt.

Wer dabei sein möchte, sollte sich am Sonnabend, 21. März, um 10.30 Uhr am Heidi-Kabel-Platz einfinden. Von da aus geht es los – quer durch die Innenstadt, Richtung Kirchenallee, Steintorbrücke, Mönckebergstraße, Rathausmarkt. Im Anschluss findet eine Kundgebung am Rathausmarkt bis etwa 13 Uhr statt.

Alle Infos zu der Veranstaltung gibt es bei uns auch auch der Facebook-Seite www.facebook.com/ebenimleben oder auch live, direkt von der Parade über Twitter www.twitter.com/MedPR.

Wer uns direkt live erleben will, darf das erste Barcamp zum Thema Demenz nicht verpassen. Auch wir werden unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ dort als Session-Beitrag vorführen. Dazu haben wir Opa-Sterntaler und unser Gehirn mit dabei.

 

Wissen, Erfahrung und Gemeinschaft – die drei bunten Kita-Tage mit „Was ist bloß mit Opa los?

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Wie funktioniert unser Gehirn? Wozu benötigen wir es überhaupt? Die Kinder der Kita Schritt für Schritt in Hamburg Langenhorn gehen der Sache auf den Grund. Foto: Kuchenbecker

„Auf Wiedersehen bleib nicht zu lange fort . . . “ – wunderschön, wenn man so nach einem dreitägigen Workshop verabschiedet wird. Dabei galt nicht dem eben im Leben-Team dieser klingende Abschied, sondern den Kindern der Kita Schritt für Schritt als sie vom Seniorenzentrum Röweland aus zurück in ihre Kita aufbrachen. Und das nach nur einer Stunde gemeinsamen Kegeln.

eben im Leben war mit ihrem Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ zu Gast in der Langenhorner Kita Schritt für Schritt. Drei Tage lang sollte sich bei den rund 20 Kindern alles um die Themen Alter, Gehirn, Demenz, Freundschaft und Vertrauen drehen. Was noch am ersten Tag ganz spielerisch begann, sollte am dritten Tag auch so enden. Doch mit vielen Informationen, Eindrücken und einer großen Portion Selbstvertrauen für die Kinder.

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Kinderbuchautorin Beate Böttcher las aus ihrem Buch „Emma hört dir zu!“. Foto: Kuchenbecker

Die Neugierde bei den Kindern war so groß, dass statt zehn Kinder gleich zwanzig Kinder alles über das Gehirn und die Funktionsweise dieses wichtigen Organs erfahren wollten. Dabei wurde das anatomische Kopfmodell, das uns von 3B Scientific zur Verfügung gestellt wurde, genauestens auseinander genommen. In alle Einzelteile zerlegt, gingen die Kinder dem Gehirn auf den Grund, malten ihre Bilder bunt aus, erfuhren so einiges über Kopf, Nerven und Krankheiten. Schließlich geht es bei „Was ist bloß mit Opa los?“ um die Thematik Demenz. Gute 90 Minuten beschäftigten sich die Kinder mit ihrem Kopf, erzählten von ihren Erfahrungen mit dem Vergessen. Dabei stand natürlich das vergessene Spielzeug beim Kita-Spielzeugtag im Vordergrund. Da in der Kita Schritt für Schritt in Hamburg Langenhorn viele Kulturen zusammen treffen, leben die Familien verstreut über die Kontinente. Nicht jedes Kind hat die Nähe und Liebe der Großeltern, kann sich an gemeinsames erinnern.

Doch das machte ihnen nichts – und uns auch nicht. Denn eben im Leben ist flexibel und passt sich mit dem Workshop-Programm auf die Kinder an. Darum standen dann am zweiten Tag auch die Themen Vertrauen, Respekt und die Hilfsbereitschaft im Vordergrund. Und wie sollte es auch anders sein – das Gehirn wurde immer wieder mit eingebunden. Dafür sorgten nicht zuletzt Handpuppe Opa Sterntaler und Autorin Beate Böttcher. Aus „Emma hört dir zu!“ las die Kinderbuch-Autorin einige ihrer Geschichten den  Kindern vor.

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Gemeinsam beim Kegeln: Kita-Kinder und Senioren erlebten gemeinsam eine Menge Spaß und eine schöne Zeit.                     Foto: Kuchenbecker

 

Jetzt galt es die Theorie, die Geschichten mit der Wirklichkeit zu verknüpfen – darum ging es am dritten Tag in das Seniorenzentrum Röweland. Hier erwartete die Kinder und Senioren gleichermaßen ein Tag voller Aktivität – für’s Gehirn, die Beine und das Wohlbefinden. Anfänglich von Skepsis und Vorsicht geprägt, „tauten“ die Kinder nach kurzer Zeit auf, um sich aktiv in den Sport-Vormittag der Senioren einzubringen. Kegeln stand auf dem Programm. Gemeinsam, abwechselnd ließen Senioren und Kinder die Kugel rollen. Dabei wurde sich gegenseitig angefeuert oder in tosenden Beifall ausgebrochen, wenn ein Pin kippte. Je mehr Pins fielen, desto lauter wurde es. Schließlich wuselten alle durcheinander. Lebendigkeit hielt Einzug; laute Lebendigkeit.

Mit einem Lied verabschiedeten sich die Senioren von ihren jungen Besuchern. Ein Lächeln auf den Lippen; ein Strahlen in den Augen.

Drei Tage voller Leben, Leichtigkeit und mit viel Wissen. Wissen darum, dass 20 Kinder etwas über das Miteinander gelernt haben. Etwas über den Umgang mit älteren Menschen, mit Krankheit und die Wichtigkeit ihres Gehirns erfahren haben. Das macht Hunger auf mehr – viele weitere „Was ist bloß mit Opa los?“-Workshops.

Ein herzliches Dankeschön für die Realisierung geht an den Käsespezi Thomas Gerstenberg sowie an den RWE-Energietopf. Aufgrund der finanziellen Zuwendung war die kostenlose Durchführung in der Kita Schritt für Schritt möglich. (nk)

Kita-Workshops, Aktivoli-Messe und Großveranstaltung – ein Ausblick auf 2015

Kleeblatt-6Ein Jahreswechsel bringt immer neue Hoffnungen, gute Vorsätze und Wünsche mit sich. Was haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen? Obwohl das Jahr bereits einige Tage alt ist, stellen wir uns vom eben im Leben-Team gerne noch diese Frage. Und die Antwort darauf ist einfach –  viel!

Der Terminkalender des eben im Leben-Teams füllt sich: Die Aktivoli-Börse im Februar, ein Flohmarkt im Mai und ein großes Fest für Kinder und Senioren gemeinsam mit anderen Vereinen im September. Dazwischen viele bunte „Was ist bloß mit Opa los?“-Workshops mit Kindern, die Organisation einer Fotoausstellung, die Ende 2015 auf den Weg gebracht werden soll. Dann sind da noch die einen und anderen Anträge, die geschrieben werden wollen.

Auch die öffentliche Darstellung wird 2015 etwas abgewandelt – denn wir möchten noch persönlicher werden. Dafür wird es neue Infobroschüren geben und wir werden uns noch präsenter den Hamburger Kitas zeigen. Außerdem stehen Kooperationen mit anderen Verbänden sowie die Mitgliederwerbung in eigener Sache an.

Für einen jungen Verein ist das ziemlich viel. Aber wer nicht wagt, der nichts erreicht. Und wenn man einen Rückblick auf unsere ersten sechs Monate wagt, dann kann man schon ein wenig stolz sein. Immerhin dürfen wir auf zwei große Veranstaltungen im Rahmen der Hamburger Demenzwoche im September 2014 blicken. Dann war da noch der Online-Voting-Wettbewerb von RWE, bei dem wir Dank einer tollen Community den 15. Platz gemacht und somit ein Preisgeld erhalten haben haben. Auch vergessen wir unsere 600 Facebook-Freunde nicht, die sich innerhalb von sechs Monaten gefunden haben. Toll ist auch, wie das Blog hier angenommen wird. Klar, 34 Beiträge innerhalb eines Jahres ist nicht die Welt, aber 6700 Besucher von Mai bis Dezember schon. Wir glauben auch, dass Bilder mehr als Worte sagen und mit insgesamt 195 Fotos sind wir schon ganz gut im Rennen. Doch in diesem Jahr wollen wir mehr: Mehr Fotos, mehr Besucher und auch auch mehr tolle Tage. Immerhin besuchten uns im vergangenen Jahr an unserem besten Tag 176 Besucher innerhalb von 24 Stunden.

Ob wir diese Marken wirklich knacken werden, ist nicht wichtig. Es kommt 2015 darauf an, dass wir MACHEN statt Planen, dass wir vielen Kindern Wege aufzeigen, mit einer Demenzerkrankung in der Familie gut und selbstsicher umzugehen. Dass wir Ansprechpartner für sie sind, aber auch für Eltern und Kindertageseinrichtungen. Kurz gesagt: Dass wir einfach einen guten Job machen. (nk)

Opa Hermann sammelt Geld für Workshops in Kindergärten

rig set up skined baked animation.0020Kennen Sie eigentlich schon Opa Hermann? Das ist der neue „Gabber“ und der sammelt für unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ im November Geld. Das ist eine wichtige Sache, denn nur mit viel Unterstützung können wir Hamburger Kinder das Thema Demenz mit unserem Kita-Workshop näher bringen. Darum freuen wir uns, dass der Verein eben im Leben e.V. die neue Charity of the Month von iGab ist.

Einen Monat lang sammeln Claudia Neumann und Sabine Hutchison-Leidel mit ihrer App Geld für unsere Arbeit. Und jeder, der ein Smartphone hat, kann mitmachen. Man braucht sich nur die App runterladen und schon geht es los: Lassen Sie Opa Hermann sprechen.

„Uns ist es wichtig, dass wir mit unserer Arbeit soziale Projekte unterstützen“, erklären die iGab-Geschäftsführerinnen Claudia Neumann und Sabine Hutchison-Leidel, „und mit dem Herunterladen unserer Charity-App kann jeder Einzelne dazu beitragen.“ Und wie das ganz genau funktioniert, kann man Schritt für Schritt auf der Homepage nachlesen. 25 Prozent des Download-Preises gehen automatisch an den Verein und werden für ein lokales Projekt in Langenhorn genutzt.

Wer nicht den Umweg über das Smartphone wählen möchte, kann uns natürlich auch direkt mit einer Zeit- oder Geldspende unterstützen.

Wir freuen uns über jede Hilfe und sagen Danke!

 

Model Hannah Bellmann unterstützt den Verein eben im Leben

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eben im Leben freut sich über seine neue Botschafterin: Model Hannah Bellmann unterstützt die Arbeit des Vereins und setzt sich für die Stärkung von Kindern in Projekten mit dem Schwerpunkt Demenz ein. Bellmann weiß wie es ist, wenn Kinder miterleben müssen, wie ein naher Angehöriger an einer Form von Demenz erkrankt. Das Model: „Diese Krankheit frisst einen förmlich auf.“ Auch Hannah Bellmann musste diese schmerzhafte Erfahrung machen.

 

Beauty14„Ich bin Botschafterin, weil eben im Leben nicht die Hände ausstreckt und nach materiellen Spenden bettelt, sondern durch präventive Arbeit und entsprechende Events für reine Aufmerksamkeit plädiert und soziale Missstände thematisiert, die Klassen- und Herkunftsunabhängig sind.
Unterstützung kommt dann ins Spiel, wenn man das versteht, was andere aufzeigen. Und die Unterstützung die dann kommt, kommt vom Herzen. Dann ist man genau bei eben im Leben angekommen. Ich tue das. Aus vollem Herzen.“

Hannah Bellmann

 

eben im Leben e.V. wurde im Juni 2014 gegründet. Mit dem Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ bringen die Vereinsgründerinnen Claudia Unruh und Nicole Kuchenbecker Kindern ab vier Jahren das Thema Demenz näher. An drei aufeinanderfolgenden Projekttagen erfahren Kinder spielerisch alles Wissenswerte zum Thema Demenz und den Umgang mit der Erkrankung. So werden sie gestärkt, um für einen möglichen Demenzfall in der Familie gerüstet zu sein.

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„Was ist bloß mit Opa los?“ -Charity: Der Tag, an dem Jan die Ilse traf

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Bei der Charity „Was ist bloß mit Opa los?“: Schauspieler Jan Leyk schenkt Ilse ein gebasteltes Herz. Foto: Kuchenbecker

Es war ein wundervoller Nachmittag für Ilse. Die Hamburger Seniorin, die auch das Titel-Model für unseren Aufsteller mimt, war bei unserer Auftakt-Veranstaltung zur Demenzwoche Hamburg, unser Gast. Und sie war wunderbar. So, wie wir sie kennen: fröhlich, offen und herzlich. Es war ein ganz besonderer Moment für Schauspieler und DJ Jan Leyk als er unsere Ilse traf. Sofort hatten sich die zwei gefunden: Beim gemeinsamen Basteln, beim eigenen Selfie-Shooting. Und auch die zahlreichen Pressefotografen stürzten sich förmlich auf die alte Dame, die immer so liebevoll lächelt.

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Das „Leben mit Demenz in Hamburg“ kann auch so aussehen: Roberto singt, die Senioren tanzen und die Kinder schauen neugierig zu. Foto: Kuchenbecker

Ilse war so stolz, als sie ihr Abbild auf unseren Plakaten sah. Diese Freude in ihren Augen, trieb mir das Wasser ebenfalls dahin. Und als sie dann tanzte und Roberto Blanco dazu sang, blieb für mich eine Sekunde lang die Welt stehen. Auch unsere jungen Gäste mischten unter die tanzenden Senioren und machten mit.

Für dieses Bild hat sich die monatelange Schufterei gelohnt. Denn es ist wirklich anstrengend eine Auftaktveranstaltung für einen kleinen Verein in Kombination mit einer Charity und dann im Rahmen einer Aktionswoche zu organisieren. Dabei hat uns Borris Brandt als Moderator und auch das Team vom Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten super unterstützt. Wir haben es geschafft. Und auch erfolgreich: Große Medienberichte in der Mopo und in der Bild waren der Anfang. Weitere folgen. Und endlich ist sie da, die dringend gebrauchte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit mit Kindern und Senioren bei einer Bastelstunde.

Diesen Erfolg verdanken wir natürlich auch unseren VIP-Gästen. Model Hannah Bellmann, die sich sehr für den Verein eben im Leben einsetzt; Jan Leyk, der gleich mal seiner Fangemeinde auf Facebook von Ilse berichtete oder auch Anna Christiana Hofbauer, die Bachelorette, die so süß mit den Kindern bastelte und sich immer und immer und immer und immer wieder mit ihnen fotografieren lies. Der kleine Lennart (4) wusste gar nicht so recht wie ihm geschah, als Boxer Ismail Özen im seine Boxhandschuhe um den Hals hängte und signierte. Alles für den guten Zweck. Unsere prominenten Gäste brachten jeder ein Stück mit, das wir in dieser Woche auf Ebay-Charity zugunsten des Projektes „Was ist bloß mit Opa los?“ versteigern.  Denn jetzt  geht es ans Spenden sammeln.

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Hannah Bellmann stiftet einen Kindergeburtstag mit Schminken und Fotoshooting. Foto: Kuchenbecker

Den Anfang machte dabei Hannah Bellmann, die einen ganz besonderen Kindergeburtstag stiftete: Mit ihr gemeinsam können bis acht Kinder feiern, sich schminken lassen und das Geburtstagskind macht sogar mit dem Model ein gemeinsames Foto. Roberto Blanco signierte eine Marionette, passend zu seinem Song „Der Puppenspieler von Mexiko“; Jan Leyk signierte einen TobyRich-Flieger und Anna Christiana Hofbauer lädt zum Meet & Greet zu ihrer Evita-Musical-Premiere nach Oldenburg ein. Und natürlich kommen auch die Boxhandschuhe von Ismail Özen unter den Hammer. Auch unsere Sponsoren schließen sich an: Marcel Uhlemann von der Filibox stiftet drei 3-Monats-Abos Bastelspaß mit der Filibox.

Als ich mich von Ilse verabschiedete, durfte ich sie umarmen und mich für einen ungewöhnlichen, unglaublichen Nachmittag mit ihr bedanken. Ich gab ihr noch unser Plakat mit ihrem Konterfei mit auf den Weg. Sie war so glücklich. Und ich auch. „Das Bild bekommt einen guten Platz“, sagt sie – in der Tagespflege Alter und Pflege in Barmbek-Nord, dem „zweiten“ Zuhause von Ilse.

„Opa auf Reisen“ kehrt ins „Haus der Traditionen“ ein

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Kaffeekränzchen – einfach wunderbar. Foto: Kuchenbecker

 

Mit der Kindheit ist es so eine Sache, Dinge die uns dort prägen, vergessen wir ein Leben lang nicht mehr.

Ich rühre einen Kuchenteig zum Beispiel nie links herum, weil meine Omi immer sagte, dann geht der Kuchen nicht auf…

Nicht anders verhält es sich auch heute mit Entscheidungen die man treffen muss, wir sind geprägt aus Kindertagen…
Als es darum ging eine Location für die Präsentation unseres Projektes „Was ist bloß mit Opa los?“ auf der diesjährigen Demenzwoche in Hamburg zu finden, gab es nur eine Wahl: das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten.
Warum? Nun, da müssen wir ganz weit zurück gehen.

Mitte der 1970 er Jahre war es bei der älteren Generation, sprich bei Oma und Opa, sehr angesagt, Kaffeekränzchen abzuhalten. Entweder zu Hause oder in einem schicken Hotel. Zu Hause gab es dann immer leckere Naschereien und Salzgebäck. Nie wieder schmeckte mir das Salzgebäck so gut wie damals, als man die Reste der Gäste von den Tellern stibitzen durfte. Man bekam von Onkel Esie immer eine Mark oder eine Tafel Schokolade, also wirklich immer. Ich freute mich jedesmal darauf.
Ja, und manchmal fand das Kaffeekränzchen auch im Vier Jahreszeiten statt. Wenn ich vorher mindestens zweimal die Fransen von Omas Teppichen mit dem Fransenbesen perfekt gebürstet hatte, durfte ich mit dorthin.
Ich sagte dann immer, heute gehe ich zu Königen, weil mir das Hotel vor kam, wie ein Königshaus. Tatsächlich erinnert heute und auch damals alles an ein Königshaus. Und natürlich haben in den letzten Jahrzehnten dort zahlreiche Repräsentanten der Königshäuser ihren Aufenthalt genossen.

Jona mit der wohl leckersten Schokotorte der Welt...

Jona mit der wohl leckersten Schokotorte der Welt. Foto: Kuchenbecker

Wenn ich mit meiner Oma in diesem Hotel ankam, tauchte ich ab in meine eigene kleine Kinderwelt. Ich stellte mir vor, ich wäre die Tochter eines reichen Scheichs aus Persien und meine Oma wäre meine Gouvernante. In der Wohnhalle angekommen, begrüßte uns meist ein sehr stattlicher Mann in einem feinen Anzug, er trug das Haar so perfekt, wie ich es in den 70 er Jahren selten gesehen habe. Das tollste aber war, dass er immer einen grün-gelben Bonbon aus seiner Tasche zauberte, der innen mit Brausepulver gefüllt war. Köstlich. Später servierte mir Herbert, so nannte ich ihn, dann den Kakao aus kleinen Kindertassen mit goldenen Rand. Und während ich so in der großen Wohnhalle saß, plätscherten die Gespräche meiner Oma mit ihren Freundinnen an mir vorbei. Ich schaute auf die glänzenden Marmorböden, die vielen Ölgemälde und herschaftlichen Stuckdecken. Im Kamin prasselte das Feuer und ich bekam immer neue Kekse von Herbert gereicht.

Ich schaute auf die Binnenalster und als langsam die Lichter dieser so wunderbaren Stadt anfingen zu leuchten, wurde es Zeit zu gehen. Es waren herrliche und unbeschwerte Stunden in diesem Hotel, das einst 1897 von Friedrich Haerlin ersteigert wurde. Er erschuf über die vielen Jahre aus einem damals sehr schmalen Bau ein Haus, welches heute herrschaftlich über dem Ufer der westlichen Binnenalster thront. Und genau dieser Friedrich Haerlin sagte einst zu seiner Frau: „Es ist alles wie bei uns zu Hause. Wenn wir Gäste einladen, dann ist alles schön sauber, der Tisch ist gedeckt, es ist gut und ausreichend gekocht und wir haben uns adrett angezogen, freuen uns auf unsere Gäste. Nichts anderes machen wir im Hotel, nur dass alles ein bisschen größer ist.“
Und weil sich der heutige Geschäftsführende Direktor des Hauses, Ingo C. Peters und alle Mitarbeiter dieser Tradition bewusst sind und sie jeden Tag mit Leidenschaft und Hingabe ebenso weiterführen, bin ich immer noch unglaublich gerne im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Als meine Kollegin Nicole Kuchenbecker und ich vor einigen Jahren als Redakteurinnen in der gleichen Redaktion für Jörg Pilawa gearbeitet haben, sind wir nach Feierabend oder am Wochenende gerne in dieses Hotel gegangen. Unser Highlight war und ist noch immer, die 5 Uhr-Tee-Zeremonie in der stattlichen Wohnhalle. Nicole erinnert das immer an ihr Zuhause in England, wo der Five o’Clock Tea Tradition hat. An der Alster werden Gebäck, Sandwisches mit Lachs, Ei und Gurke, Eclairs, Mille feuilles und Obstkuchen frisch und so köstlich zubereitet, dass mir jetzt schon wieder das Wasser im Munde zusammenläuft.

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wie viel Spaß man in diesem Hotel haben kann und welche wunderbaren Erlebnisse Kinder mitnehmen, haben wir ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Wir nennen es „Opa auf Reisen“ und wünschen jetzt viel Spaß beim Träumen und planen der nächsten Reise. Und vielleicht ja auch ins Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten nach Hamburg.

Die Vorfreude bei der Ankunft ist groß!

Die Vorfreude bei der Ankunft ist groß! Foto: Kuchenbecker

Mehr Impressionen in unserer Bildergalerie. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Tom Tailor ( Kleidung der Kinder) und bei Samonite ( Koffer) für die Unterstützung bei der Realisierung des Projektes „Opa auf Reisen“.

Model Hannah Bellmann: Demenz ist eine Krankheit, die einen auffrisst

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Model Hannah Bellmann engagiert sich für eben im Leben.

 

Prominente Gäste unterstützen das Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ bei unserem Charity-Event Mitte September 2014.  Auch Model Hannah Bellmann ist dabei und hat uns im Vorwege bereits ein tolles Interview gegeben. Denn diese wunderschöne und lebensfrohe Frau hat so einiges zum Thema Demenz zu sagen.

 

eben im Leben: Hast du eigene Erfahrungen mit der Krankheit Demenz im Familien oder Freundeskreis gemacht?

Hannah Bellmann: Ja, leider habe ich das. Meine Oma erkrankte mit Mitte 80 und geistige Verfall ging Hand in Hand mit dem Körperlichen. Die Krankheit frisst einen auf. Der Mensch, der nicht mehr reflektieren kann, stirbt Stück für Stück.
Rene Descartes prägte nicht umsonst: Ich denke, also bin ich.

 

eben im Leben: Warum unterstützt du unser Projekt: Was ist bloß mit Opa los?

Hannah Bellmann: Ich finde es gut, dass man sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzt, darauf aufmerksam macht und die jüngere Generation im frühen Alter damit konfrontiert. Je eher man die Thematik versteht, desto verständnisvoller kann man damit umgehen. Es ist wichtig, dass dieses Krankheitsbild beleuchtet wird, da die Gesellschaft zunehmend älter wird und diese immer häufiger in Erscheinung tritt. Das Umgehen mit Erkrankten zu erlernen, nicht selber daran zu zerbrechen und die letzten Jahre des Menschen so gut es geht zu begleiten, ist wichtig und wortwörtlich kein Kinderspiel. Wenn ich einen Beitrag leisten kann, mache ich dies natürlich.

 

eben im Leben: Was könnte man tun, um die Betreuung von demenzkranken Menschen zu verbessern?

Hannah Bellmann: Einfach die Krankheit verstehen und akzeptieren- dem Betroffenen Verständnis zeigen. Außerdem muss für bestimmte Einrichtungen gesorgt werden, in denen Patienten betreut werden können. Als Verwandter schafft man dieses kaum, weil es im Endeffekt nicht nur ums Vergessen geht, sondern auch um einen starken körperlichen Verfall, der nur mit professioneller Hilfe zu Händeln ist.

 

eben im Leben: Welche schönen Erlebnisse hattest du mit deinen Großeltern?

Hannah Bellmann: Mit meinen Großeltern hatte ich viele schöne Erlebnisse. Ich rede jetzt gar nicht von Zoo oder Spielplatz.
Vielmehr Schlüsselerlebnisse, die einmalig waren: Ich saß einmal mit meiner Oma, ich war wohl vier, bei McDonalds- ja da ist sie mit mir hingegangen- und nach fünf Minuten am Platz sitzen (ich dachte sie wollte erstmal kurz einfach ruhen) sagt sie: „Hannah, unmöglicher Service heutzutage. Wann kommt denn jetzt der Kellner?“ Da habe ich ihr dann entgegnet: „Oma, du musst das vorne holen- selfservice.“ Sie kam mit einem großen Tablett wieder- und genau den richtigen Sachen. Dann habe ich da mit ihr Burger & Fries gegessen. Danach sagte sie zu mir, dass sie jetzt erstmal ihren Freundinnen Bescheid geben würde- hier würde sie mit Ihnen auch nochmal hingehen. Das fand ich irgendwie cool.

Genetisch gesehen sind wir Oma und Opa ähnlicher als unseren Eltern, da der Gencode gerne eine Generation überspringt.

Wenn ich eine Sache in meinen Genen haben möchte, ist es das Aktivitätsgen, welches sie hatte: Bis 85 gerudert, Sport getrieben und immer auf Achsen. Wunderschön, charmant und liebenswürdig. Leider trotzdem ihr leben lang leicht depressiv. Ob das mit der Grund für den Ausbruch ihrer Krankheit war? Irgendwie war sie Marilyn Monroe für mich.

 

eben im Leben: Liebe Hannah, danke für das Interview.