Was zwei Buchstaben so ausmachen können

Foto_Finanzamt

Jetzt ist es amtlich: Der Verein eben im Leben hat sich gegründet. Alle Formalitäten sind erledigt. Foto: Kuchenbecker

Zwei kleine Buchstaben haben eine große Wirkung. So ist es zumindest bei uns. Denn neuerdings tragen wir da was hinter unserem Namen. Um genau zu sein seit heute. Ein e und ein V. Klar, das ist eine Abkürzung, die wohl jeder kennt: eben im Leben ist ein Verein. In der vergangenen Woche kam das Go vom Finanzamt zu unserer Satzung und der Gemeinnützigkeit. Und auch die Gründungssitzung und den Notar haben wir geschafft.

Mir war schon ein wenig feierlich zumute, als Claudia Unruh zum Stift griff, um beim Notar mit ihrer Unterschrift die Eintragung ins Vereinsregister perfekt zu machen. In diesem Moment sah ich all die Mühen der vergangenen Monate von uns abfallen. Es war jetzt mit einem mal alles so einfach. „Nun sind wir keine zwei Muddies, die mal was mit Demenz und Kindern machen“, dachte ich, „jetzt sind wir ein ordentlicher Verein, der Ziele und Aufgaben hat.“

Aber weder Claudia Unruh noch ich als Vorsitzende des Vereins sind von bedeutender Wichtigkeit. Unser Projekt „Was ist bloß mit Opa los?“ ist es. Denn wir möchten den Kindern aus Hamburg und näherer Umgebung die Möglichkeit bieten, sich mit diesem wichtigen Thema Demenz auseinander zu setzen. Sie stärken auf das, was vielleicht auch auf sie zukommen wird. Und dieses Angebot möchten wir allen Kindern ab vier Jahren zugänglich machen.

Das ist allerdings nur durch Sponsoren, Spenden und Fördermittel möglich. Denn den Kindergärten ist es frei gestellt, was sie an uns bezahlen. Das hängt nicht vom wollen, sondern vom können ab. Kindergärten verfügen nicht über große Budgets, die sie verwenden können. Daher zahlen sie uns das, was sie können.

Daher sind wir auf viel Hilfe und Wohlwollen von derer Seite angewiesen. Die ersten Unterstützer sind da und es werden weitere folgen. Auch bekannte Persönlichkeiten werden uns weiterhelfen, für eben im Leben ein gutes und gewichtiges Wort in den Alltagsstress unserer Mitmenschen einzuwerfen. Und schon jetzt möchten wir uns bei den Menschen bedanken, die uns bislang geholfen haben. Das sind natürlich unsere Unterstützer, wie man hier nachlesen kann. Es sind aber auch die Menschen im Hintergrund, die seit Monaten uns „Muddies“ den Rücken frei halten, die die Kinder abends in Bett bringen, bei den Hausaufgaben helfen oder uns Luft für ein bisschen Freizeit verschaffen. Es sind die Menschen, die uns helfen, dass wir wieder am Computer Anfragen aussenden, Veranstaltungen planen oder den nächsten Blogbeitrag verfassen können.

Es gibt viel zu tun. Und nur, weil es da jetzt zwei Buchstaben an unserem Namen hängen, sind wir noch lange nicht am Ziel. Aber wir sind einen großen Schritt weiter. (nk)

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